Eine Frau sitzt an einem Fenster und hält ein Telefon an ihr Ohr. Die Frau sieht besorgt aus.

Krisen-Hotline für Alleinerziehende

Neu eingerichtete Anlaufstelle auch an Ostern erreichbar

Für Familien sind die aktuellen Einschränkungen zur Reduzierung der Coronavirus-Infektionen eine besondere Herausforderung. Alleinerziehende sind nochmal stärker betroffen: Sie können die Doppelbelastung aus Existenzsicherung und Kinderbetreuung mit niemanden teilen. Sie müssen viele familiäre Entscheidungen alleine treffen und meist auch das alleinige Familieneinkommen stellen. Mit ihren Fragen, Sorgen und Nöten können sie sich nun an die neu eingerichtete Krisen-Hotline des Verbands allein erziehender Mütter und Väter NRW (VAMV NRW), Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, wenden. Die Hotline mit der Telefonnummer 0201 82 774 799 ist auch an den Osterfeiertagen erreichbar.

Zuhören, helfen, informieren

Die qualifizierten Ansprechpersonen an der Krisen-Hotline führen psycho-soziale Beratungsgespräche durch. Sie hören den Alleinerziehenden zu, nehmen ihre Sorgen und Anliegen auf und loten Handlungsoptionen aus. So helfen sie unter anderem bei konkreten Fragen, beispielsweise zu Lohnersatzzahlungen oder Umgangsregelungen in Corona-Zeiten. Der VAMV NRW fordert eine solche zentrale Anlaufstelle für Alleinerziehende schon lange und ist froh, dass das NRW-Familienministerium jetzt schnell reagiert und die Einrichtung der Krisen-Hotline unterstützt hat.

Sprechzeiten

Die Krisen-Hotline für Alleinerziehende ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr und am Wochenende sowie an den Feiertagen von 10 Uhr bis 14 Uhr besetzt. Die Telefonnummer lautet 0201 82 774 799.

 

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